Trampolino Ahoi!

Endlich war es soweit: Der langersehnte Ausflug der Mädchenriege Oberurnen nach Dietikon ins Trampolino stand vor der Tür! Leider aber auch eine Erkältungswelle, weshalb der Ausflug in reduzierter Besetzung mit 29 anstatt 32 Kindern in Angriff genommen wurde.

 Fast geschafft: Noch kurz ein Gruppenfoto schiessen und dann kann’s losgehen! Es fehlen: Leiterin Laura Aebli und Begleiterin Lara Bründler.

 Um 8:35 Uhr fanden sich die Mädchen voller Vorfreude und ausgerüstet mit reichlich Proviant am Bahnhof Nieder- und Oberurnen ein. Nach einem abenteuerlichen – aber reibungslosen – Gleiswechsel in Zürich rückte das Ziel näher. Vom Bahnhof Dietikon aus standen den Mädchen noch gut dreissig Minuten Fussmarsch bevor. Im 5-Minuten-Takt kamen Fragen auf wie „Sind wir schon da?“ oder „Ist es noch weit?“. Als wir unser Ziel dann endlich erreicht hatten, gab es kein Halten mehr und die Mädchen rutschten, kletterten, bezwangen Hüpfburgen, erklommen Vulkane und fuhren Riesenrad. Doch das Spielen machte auch hungrig: Fast pünktlich um 12 Uhr fanden sich alle Mädchen wieder bei unserem Platz ein und es folgte ein ausgiebiges Mittagessen. Das mitgebrachte Geld wurde nahezu ausschliesslich in feine Gummibärchen und kühle Slushies investiert. Frisch gestärkt und energiegeladen wurde weiter gespielt. Doch jemand fehlte: Wo blieb nur der sehnsüchtig erwartete Air-Brush-Tätowierer? Als dieser am Nachmittag dann seinen Tattoo-Stand öffnete, standen die Mädchen Schlange, um sich mit einem der beliebten glitzernden Air-Brush-Tattoos zu schmücken. Bald ging es dann auch schon auf den Heimweg, der – vermutlich müdigkeitsbedingt – eine eher ruhige Angelegenheit wurde. Am Bahnhof Nieder- und Oberurnen wurden die Mädchen bereits von einer Elternschar erwartet. So ging ein weiterer gelungener Ausflug zu Ende. Ein spezieller Dank soll an dieser Stelle der Organisatorin Jessica Kieni und unserer freiwilligen Begleiterin Lara Bründler gelten!

Jasmin Siemon

Turnerchränzli 2015

Sagenhaftes Chränzli in Oberurnen

 

Am letzten Wochenende präsentierten die Turnenden Vereine Oberurnen ihr neustes Chränzli. Nichts geringeres als die Rettung der Olympischen Spiele stand auf dem Programm.

Die Götter sind in heller Aufregung, das Licht der Olympischen Ringe ist erloschen. Ihnen wieder Feuer einzuhauchen, das ist eine Aufgabe für einen wahren Helden. Gut das sie in Oberurnen in der Person des kleinen Heronimus scheinbar den richtigen gefunden hat. Auf seiner Heldentour am Chränzli der turnenden Vereine Oberurnen platzt Heronimus in die absurdesten Szenen, wo Doping und natürlich Sepp Blatter nicht fehlen dürfen, und immer wieder in Auftritten der lokalen Vereine. Neben der süffisanten und rasant vorgetragenen Story sicher das absolute Highlight. Originell und immer wieder mit technischen Spielereien verleihen die Turnerinnen und Turner den einzelnen Turn- und Tanzeinlagen einen ganz speziellen Wow-Effekt. Herzig wie sich die Kleinsten  als Judokämpfer oder als Streetballer versuchten. Einfach nur zum Staunen wie die Herren den Baren mit dem Trampolin verknüpften. Für die zahlreichen Besucher in der Turnhalle in Oberurnen folgte  ein Höhepunkt dem anderen. Und am Schluss hat nicht nur Heronimus nach seiner erfolgreichen Heldentat seinen Platz im Olymp verdient sondern auch die turnenden Vereine Oberurnen, mit einem Chränzli, das man nicht so schnell vergisst.

Jugendturnfest 2015

 

Mädchenriege Oberurnen am Jugendturnfest in Glarus

 

Das „Ergebnis“ des diesjährigen Jugendturnfestes lässt sich wohl folgendermassen zusammenfassen: Zwar gab es keine Auszeichnungen heim zu tragen, dafür allerlei Eindrücke und einen mindestens so wertvollen gestärkten Teamgeist!Zu früher Stunde versammelten sich am Sonntagmorgen, dem 31. Mai 2015, 27 Mädchen sowie fünf Leiterinnen der Mädchenriege Oberurnen am Bahnhof für die gemeinsame Anreise. In Glarus folgte ein mehr oder weniger begeistert aufgefasster Fussmarsch ins Buchholz, worauf auch schon bald die Wettkämpfe für die fünf gemeldeten Gruppen begannen. In den Disziplinen Weitsprung, Rugbylauf, Pendelstafette, Biathlon und Ballwurf gaben alle Mädchen ihr Bestes – was unter den frühmorgendlichen Taubedingungen beim Rugbylauf gar nicht so einfach war. Alle erzielten Punktzahlen lassen sich durchaus sehen, doch reichte es leider in keiner Kategorie für eine Auszeichnung. Dennoch konnten einige besonders gute Resultate verzeichnet werden: Sofie Steinmann (2003) erzielte eine Note von 9.75 im Weitsprung mit einem Sprung über 4.00m; Lea Galli (2004) legte eine Distanz von 3.49m zurück, was mit einer Note von 9.73 belohnt wurde! Auch bei der Pendelstafette zeigte sich mit Noten wie 9.20, 9.01 und 8.96, dass der Oberurner Nachwuchs schnell unterwegs ist. Nach einem feinen gemeinsamen Mittagessen startete schon bald das Nachmittagsprogramm mit dem beliebten Hindernislauf „Americaine“ und dem Wettlauf um den Titel „Schnellscht Jügeler“. Auch hier konnten gute Resultate erzielt, aber keine Rangplätze eingeheimst werden, trotz Beifall und Ansporn der Eltern und der anderen Mädchen. Nun blicken wir auf einen tollen Anlass zurück, welcher allen Beteiligten viel Spass machte, lange Mittagsschläfe am kommenden Tag zur Folge hatte und den Zusammenhalt unserer Mädchenriege gestärkt hat! Ein herzlicher Dank soll an dieser Stelle den Organisatoren – dem TV Netstal und dem GLTV – gelten, welche einen tollen Anlass auf die Beine gestellt haben und uns damit unvergessliche Erinnerungen beschert haben!

Jasmin Siemon

Bildlegende:

1) Die Teilnehmenden der Mädchenriege mit ihren Leiterinnen.

2) Neben der eher ernsten Wettkampfstimmung durfte natürlich auch die Zeit für „Unernsteres“ nicht fehlen.