Auch Verlieren will gelernt sein

Am Samstag, 10. Dezember, machten sich 10 motivierte Jugimädchen der Mädchenriege Oberurnen und ihre drei Leiterinnen auf den Weg nach Glarus ins Buchholz. Angekommen, galt es nochmals kurz die Spielregeln durchzugehen und die Taktik anzuschauen und dann ging es auch schon los.

Bildlegende: Zwischen den Spielen kam natürlich auch das obligate Gruppenfoto nicht zu kurz. (Bild: Iris Maggiacomo)

 

Die Mädchen starteten in zwei Mannschaften à je 5 Spielerinnen. Abwechselnd kämpften die beiden Mannschaften, unter den wachsamen Augen der Leiterinnen und den Anfeuerungen der anderen Mädchen, um den Sieg des jeweiligen Spiels. Nach den ersten Spielen herrschte Ernüchterung: Gespielt wurde gut, doch musste man sich meist knapp geschlagen geben. Lag es etwa am Hunger, dass es nicht klappen wollte?! Zur Sicherheit wurde eine Mittagspause eingelegt. Nach belegten Broten, feinen M&M’s und mit ein paar aufmunternden Worten liess es sich doch gleich viel motivierter spielen. Mit dem gestillten Hunger kamen dann die ersten Siege, auch wenn das mit den Siegen nicht bei beiden Mannschaften gleich gut klappen wollte. Dann waren die Gruppenspiele zu Ende. Mit grosser Spannung wurden die Ergebnisse erwartet. Und dann noch die grosse Frage: Wer sind die Gegner in den Rangspielen?

Nun galt es nochmals, alles zu geben. Es wurden alle Kräfte zusammengenommen und so gewannen die Mädchen der MR Oberurnen 2 die letzten beiden Spiele und belegten den 9. Schlussrang in ihrer Kategorie. Auch die Mädchen der MR Oberurnen 1 konnten das letzte Spiel noch mit einem Sieg beenden und schlossen so mit dem 13. Rang ab.

Im Anschluss an das Rangverlesen wurden die Kinder wohlbehalten und mit einem Grittibänz in der Hand ihren Eltern übergeben.

Herzlichen Dank den Organisatoren für den gelungenen Anlass.

Bianca Fahrni

Bis zum nächsten Treffen im Saloon...

Damenturnverein/Turnverein Oberurnen

26.–28. August 2016

Mit dem Ende der diesjährigen Chilbi Oberurnen wird auch der „Saloon“ der turnenden Vereine wiederum für ein Jahr seine Tore schliessen. Zurückblicken können die turnenden Vereine Oberurnen auf einen gelungenen Anlass mit vielen Highlights.

 

Bereits am Freitagabend präsentierten die turnenden Vereine eine Attraktion der Extraklasse: Den Auftakt für das Chilbi-Wochenende lieferte das Trio Flamingos mit einer breiten Palette an musikalischen Häppchen. Dazu konnte die jüngere wie auch die ältere Generation ihr Glück beim Torwandschiessen versuchen und dabei einen Gutschein für den „Saloon“ gewinnen. Am Samstag startete dann das beliebte Harrassenklettern: Hier wurde um den persönlichen wie auch den Chilbi-Rekord „gebattelt“ und der/die ein oder andere konnte sich, wenn auch nicht Harrassenklettermeister/in nennen, zumindest mit einer feinen Wurst vom Berwert-Grill verköstigen. Auch am Samstagabend war die Stimmung im „Saloon“ dank DJ und der motivierten Barcrew wunderbar und so konnte bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden.

Die turnenden Vereine und insbesondere das Chilbi-OK freuen sich bereits darauf, ihre Gäste auch im nächsten Jahr wieder so zahlreich im „Saloon“ begrüssen zu dürfen.

Für das Chilbi-OK

Jasmin Siemon

 

 

Spannende Rätsel und zuckersüsse Verführungen in Lozärn

  

17./18. September 2016

Am Samstagmorgen machten sich die zehn motivierten Turnfahrt-Teilnehmerinnen vom Damenturnverein Oberurnen auf die Reise nach Luzern. Kaum in Luzern angekommen, konnten die Turnerinnen ihr Gepäck in der Unterkunft verstauen und ihre eigens für diesen Anlass beschrifteten Turnfahrt-„Säckli“ füllen.

Schon ging es, nach dem obligaten Kappelbrücke-Foto – erstellt von zwei versierten Touristen – weiter zu unserem nächsten Ziel: den „Adventure Rooms“ in Emmenbrücke. Zwei Teams duellierten einander und konnten sich mit einigem Erfolg aus den jeweiligen Räumen befreien – was, so sagte uns die Instruktorin, ⅔ der Besucher nicht gelingt. Stolz schritten wir also zum wohlverdienten Mittagessen, auf welches ein Ausflug zum Löwendenkmal und in den Gletschergarten folgte. Viel Wissenswertes erwartete uns in der Ausstellung und auch das Spiegellabyrinth stellte die ein oder andere Turnerin vor eine ziemliche Herausforderung. Ein „Kaffipäusli“ später gab es eine kurze Luzerner Stadttour – vorbereitet und geleitet von unserem „Tourguide“ Viktoria, die sich eigens für diesen Teil etwas genauer über die Kappelbrücke und weitere Eckdaten Luzerns informiert hatte. Nach dem Abendessen, welches wir in einem italienischen Restaurant mit Blick auf die Kappelbrücke geniessen durften, erwartete uns eine Bartour der etwas anderen Art: gar nicht so einfach, in Luzern am späten Abend noch eine Sitzgelegenheit für zehn Turnerinnen zu finden! Am Sonntag führten uns unsere Organisatorinnen erneut zum Bahnhof. Diesmal trug unser Ziel den Namen „Root D4“. Was mochte es hier wohl geben? Wenige Meter neben dem Bahnhof erwartete uns in der Firma „Aeschbach Chocolatier“ die „ChocoWelt“, die hält, was der Name verspricht. Auf einem individuellen Rundgang lernten wir einiges über die Schokoladenherstellung von der Kakaofrucht zum fertigen Produkt. Hie und da gab es natürlich eine kleine Kostprobe und auch der „Schoggibrunnen“ durfte nicht fehlen. Zum krönenden Abschluss durfte jede Turnerin noch ihre eigene Schoggitafel dekorieren – hier waren der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Glücklich und satt trafen die Turnerinnen dann am frühen Nachmittag zurück im Glarnerland ein. Ein herzlicher Dank gebührt den Organisatorinnen Viktoria und Aline!

Jasmin Siemon